Mein 10. Blogartikel. Ein erstes Resümee.

Dies ist mein 10. Blogartikel und ich bin so stolz darauf wie mein Blog angelaufen ist, was ich alles in der Zeit gelernt habe und auf das positive Feedback, welches ich bis heute erhalten habe, dass ich dies unbedingt mit Ihnen teilen möchte. In diesem Artikel schaue ich zurück wie ich im Dezember 2017 begonnen habe und was ich in naher Zukunft noch vorhabe.

Ich war 16 Jahre alt als wir zu Hause unseren ersten Computer mit Internetzugang über Modem bekamen. Ich bin also den größten Teil meines Lebens mit digitalen Medien aufgewachsen. Schon in meiner Tätigkeit als Recruiterin interessierte ich mich für die digitalen Aspekte dieser Tätigkeit wie Mobile Recruiting, One Klick-Bewerbungen, Google Analytics, Mobile Stellenanzeigen usw. Mit der Verwendung von sozialen Medien habe ich mich allerdings aus Datenschutzgründen immer bedeckt gehalten. Xing fand ich irgendwann für die berufliche Entwicklung spannend. Gegen Facebook und WhatsApp habe ich mich lange gewehrt. Ich bin mir auch noch nicht sicher wo das für mich hinführen soll, ob Twitter, LinkedIn und Co irgendwann doch mein Interesse wecken können. (Anmerkung d. Redaktion 29.10.2018: Das Twitter- und LinkedIn-Fieber hat mich doch gepackt!)

Die Idee zum HR Blog

Mit diesem Hintergrund saß ich in einem Vortrag über Working Out Loud und habe auf einmal gedacht, dass ich mein Recruitingthema, welches mir so am Herzen liegt im Rahmen eines Blogs eine Bühne geben könnte. Schon seit drei Jahren war ich mit Vorträgen und Seminaren zu dem Thema unterwegs, jedoch eher im kleinen Stil. Ich überlegte, ob ich mit einem Blog vielleicht noch mehr Personalverantwortliche und Führungskräfte erreichen könnte. Gedacht, getan.

Die Entscheidung für WordPress als Tool fiel schnell, da man erstmal anfangen kann und sich nicht erst lange mit der Technik auseinander setzen muss. Darüber hinaus gibt es eine kostenlose Version mit der ich mich erstmal ausprobieren kann und sehen kann wie viel Freude mir das bereitet und ob ich dran bleibe. Das ging dann alles ziemlich schnell und am 14.12.2017 ging meine Seite mit dem ersten Blogartikel online. Ich zog mehrere Feedbackschleifen mithilfe vieler Freunde, Bekannten aus meinem HR Netzwerk und ehemaligen Arbeitskollegen.

Der erste Fachartikel geht online

Am 25.02.2018 ging dann endlich mein erster Fachartikel online. So sehr ich es gewohnt war, Vorträge zu halten, nun meine Inhalte so viel mehr Menschen zugänglich zu machen und nicht zu wissen wie die Reaktionen sein würden, fand ich zunächst beunruhigend. Jedoch war diese Sorge unbegründet wie sich herausstellte, denn es kam zu gar keinen negativen Reaktionen. Ich sprudelte weiter vor Ideen und schrieb weiter und beobachtete immer ganz gespannt meine Website-Statistiken. Die Anzahl der Klicks ist in den letzten 10 Wochen kontinuierlich angestiegen. Der Artikel mit den meisten Klicks bis jetzt ist „Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Stichwort Fachkräftemangel?“ Aber auch meine Recruiting Basics Artikel über die Vorbereitung und Durchführung von Vorstellungsgesprächen konnten eine ansehnliche Anzahl an Klicks generieren.

Die Recruiting Basics-Artikel schüttele ich aus dem Ärmel. Ich spreche so häufig über dieses Thema, dass ich einfach nur meine Gedanken schriftlich fixieren und in eine schöne Form bringen muss und fertig ist der Artikel. Andere Themen sind dagegen etwas aufwändiger. Letzte Woche habe ich mich z.B. an das Thema HR und IT gewagt. Weitere für mich spannende Themen außerhalb von Recruiting sind für mich Transformationsprozesse in Unternehmen im Rahmen der Digitalisierung oder die Vorstellung von lesenswerten Büchern über die Arbeit mit und das Führen von Menschen. Darüber hinaus möchte ich Gastautoren gewinnen, die für Themen stehen, die gut zu meinem Arbeitsansatz passen. Diese Dinge sind alle noch in Arbeit und etwas aufwändiger. Deswegen war es gut, dass ich zwischendurch immer wieder Artikel schreiben kann, die mir einfach und schnell von der Hand gehen.

Meine persönliche Kompetenzentwicklung

Die Arbeit an meinem Blog hat mich aber auch in einigen Kompetenzen weiter gebracht. Ich habe mich mit Bilddatenbanken beschäftigt, arbeite daran meine eigenen Visualisierungsskills sowohl klassisch mit Papier und Stift als auch mit Powerpoint nach und nach zu verbessern und ich weiß jetzt mehr über das Thema Suchmaschinenoptimierung. Ich habe mich damit befasst, wann es am wahrscheinlichsten ist, dass Menschen im Netz surfen und meinen Artikel lesen werden. Ich habe mir Feedback von erfahrenen Textverfassern zu Struktur und Aufbau meiner Texte geholt. Dies ist mir glücklicherweise so wie es jetzt ist in die Wiege gelegt worden. Verbesserungspotenzial gibt es immer, aber die Rückmeldungen sind, dass sich meine Texte gut lesen lassen. Etwas was ich vorher gar nicht gedacht hätte. Ich hatte mich ernsthaft gefragt, ob ich überhaupt so schreiben kann, dass andere Menschen Lust haben, meine Texte zu lesen. Aber ja, ich kann.

Meine Motivation, weiter zu bloggen

Somit kann ich zusammenfassend sagen, dass ich neben dem Spaß daran, Menschen über für mich wichtige Themen zu informieren und einen Kontakt herstellen zu wollen, ich einige meiner eigenen Fähigkeiten entdecken und ausbauen konnte, die mir so bisher nicht bewusst waren. Nicht zuletzt hat das Schreiben meiner Artikel bewirkt, mich intensiv mit den mir wichtigen Themen zu befassen und mich entsprechen zu positionieren. Des Weiteren ist das Schreiben von Artikeln eine sinnhafte Aufgabe während meiner derzeitigen beruflichen Neuorientierung, die mir Antrieb und Motivation gibt. Ein gewünschter Nebeneffekt ist außerdem, dass ich mich disziplinierter mit Fachthemen auseinander setze und Input, welchen ich durch Seminare, Vorträge, YouTube oder Fachbücher erhalte, weiter bearbeite, um die für mich wesentlichen Aussagen heraus zu kristallisieren und darüber zu schreiben.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all meinen Unterstützern, Mutmachern und Ideengebern bedanken. Ich bedanke mich bei denen, die ihre ersten Kommentare und Likes auf Xing oder direkt auf meinem Blog dagelassen haben. Ich freue mich über jeden neuen Abonnenten, da ich daran erkenne, dass es Menschen gibt, die meine Artikel so spannend finden, dass sie keinen verpassen wollen. Dies alles gibt mir das Gefühl, ein tolles Unterstützernetzwerk zu haben. Vielen Dank dafür.

Falls Sie noch Ideen oder Themenwünsche haben, hinterlassen Sie mir gerne ein Kommentar. Ich lasse mich gerne inspirieren. Denn eines ist für mich nach den ersten Wochen klar: Ich werde weiter machen. Es gibt noch so viel zu entdecken und einfach noch so viel über das ich schreiben möchte.

 

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Die Inhalte dieses Blogartikels stimmen nicht notwendigerweise mit der Meinung und Haltung meines Arbeitgebers überein. Es handelt sich hier um meine private Meinung.

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